FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse)

Dieses operative Qualitätsprojekt minimiert Entwicklungs- und Fertigungsrisiken im Industriebetrieb durch die systematische Einführung der FMEA-Methodik (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) nach dem aktuellen VDA-AIAG-Harmonisierungsstandard. Mittels strukturierter, funktionsübergreifender Workshops dekonstruiert das Projektteam Produkte und Prozesse in Funktionen, um potenzielle Fehlerursachen frühzeitig zu isolieren. Das primäre Ziel ist eine datenbasierte Reduzierung der internen Qualitätskosten um 25 % sowie die vollständige Vermeidung von Kundenreklamationen durch das Absenken hoher Aufgabenprioritäten (AP). Durch das Aufbrechen abteilungsspezifischer Silos filtert das Team kritische Risikotreiber proaktiv heraus. Das finale Soll-Konzept etabliert eine zentrale, dynamische FMEA-Wissensdatenbank (CAQ), optimiert den Wissenstransfer (Lessons Learned) und verankert fundierte Managemententscheidungen für eine kompromisslose Null-Fehler-Qualität.
